Autor: xenos
Kategorie: Kameradschaften und Autonome Neonazis
Jedes Jahr am 8. Mai veranstalten rechtsextreme und neonazistische Wiener Burschenschaften einen Trauermarsch anläßlich ihrer Militärischen Niederlage vor 60 Jahren. Mit Fackeln ziehen mehrere hundert Rechtsextreme über den Wiener Heldenplatz und legen anschließend vor der Krypta Kränze für die gefallenen deutschen Soldaten des Zweiten Weltkriegs nieder.
Bei dieser Veranstaltung (2002) wird eine Art Schulterschluss zwischen der offenen Neonazi-Szene und dem rechtsextremen Flügel der FPÖ vollzogen. Einige Redner aus den vergangenen Jahren: Volksanwalt Ewald Stadler, Ex-NR-Abgeordneter Wolfgang Jung (der den 8. Mai als "Tag der totalen Niederlage" bezeichnet) und im letzten Jahr FPÖ-Wien-Chef Hans Christian Strache, der zur Zeit allorts von rassistischen "Wien darf nicht Istanbul werden"-Plakaten lächelt.
Bei dieser Veranstaltung (2002) wird eine Art Schulterschluss zwischen der offenen Neonazi-Szene und dem rechtsextremen Flügel der FPÖ vollzogen. Einige Redner aus den vergangenen Jahren: Volksanwalt Ewald Stadler, Ex-NR-Abgeordneter Wolfgang Jung (der den 8. Mai als "Tag der totalen Niederlage" bezeichnet) und im letzten Jahr FPÖ-Wien-Chef Hans Christian Strache, der zur Zeit allorts von rassistischen "Wien darf nicht Istanbul werden"-Plakaten lächelt.
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31.08.2006: Österreich Geschichte und Politik
Bei den zweiten freien Nationalratswahlen (1949) kandidierte der VdU (Die sich als politische Vertretung ehemaliger NSDAP-Mitglieder, Heimatvertriebener und Heimkehrer) das erste Mal und erreichte mit fast 12% und 14 Mandate ihr bestes Ergebnis, aber auch 1955 erreichte die Vorgängerpartei der heutigen FPÖ, die als einzige Partei gegen die Neutralität stimmte nach mehr als 10%.
Nach mehreren Wahlniederlagen und internen Turbulenzen wurde 1956 der VdU aufgelöst und die FPÖ gegründet. Erster Parteiobmann wurde Anton Reinthaller, ein ehemaliger SS-Brigadeführer, der von 1950 bis 1953 wegen nationalsozialistischer Betätigung als Schwerstbelasteter inhaftiert war.
Bereits bei der ersten Sitzung des Nationalrates kam es zum Eklat, dem eine nicht-endenwollende Kette weiterer Skandale folgte. Der VdU-Abgeordnete Hartleb verglich in seiner Wortmeldung die Konzentrationslager des deutschen Faschismus ernsthaft mit den Untersuchungsgefängnissen der 1. Republik. Vergegenwärtigt man sich vor diesem Hintergrund Haiders Verharmlosung der nationalsozialistischen Konzentrationslager als Straflager und die seinerzeitige Schützenhilfe durch den neuen Justizministers Micheal Krüger, der in einer Parlamentsrede 1995 darauf beharrte die KZ´s als Straflager für Zivilisten zu bezeichnen (und das erst in diesen Tagen im Fernsehen wiederholte) und alles andere als semantische Masturbation abzutun, erblickt man sofort die Kontinuität einer systematischen Verharmlosung des Nazi-Regimes.
Nach mehreren Wahlniederlagen und internen Turbulenzen wurde 1956 der VdU aufgelöst und die FPÖ gegründet. Erster Parteiobmann wurde Anton Reinthaller, ein ehemaliger SS-Brigadeführer, der von 1950 bis 1953 wegen nationalsozialistischer Betätigung als Schwerstbelasteter inhaftiert war.
Bereits bei der ersten Sitzung des Nationalrates kam es zum Eklat, dem eine nicht-endenwollende Kette weiterer Skandale folgte. Der VdU-Abgeordnete Hartleb verglich in seiner Wortmeldung die Konzentrationslager des deutschen Faschismus ernsthaft mit den Untersuchungsgefängnissen der 1. Republik. Vergegenwärtigt man sich vor diesem Hintergrund Haiders Verharmlosung der nationalsozialistischen Konzentrationslager als Straflager und die seinerzeitige Schützenhilfe durch den neuen Justizministers Micheal Krüger, der in einer Parlamentsrede 1995 darauf beharrte die KZ´s als Straflager für Zivilisten zu bezeichnen (und das erst in diesen Tagen im Fernsehen wiederholte) und alles andere als semantische Masturbation abzutun, erblickt man sofort die Kontinuität einer systematischen Verharmlosung des Nazi-Regimes.
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