Autor: xenos
Kategorie: Kameradschaften und Autonome Neonazis
Die 1905 in Wien gegründete Guido-von-List-Gesellschaft, wurde in Österreich zu einem Zentrum des rassischen Antisemitismus.
Jörg Lanz von Liebenfels, eigentlich Adolf Joseph Lanz (1874-1954), war ein österreichischer Geistlicher, Okkultist, Hochstapler, Rassentheoretiker und Antisemit. Seine Publikationen übten wesentlichen Einfluss auf die Weltanschauung mehrerer bedeutender Nationalsozialisten aus. Eine Zeit lang wurde Lanz von manchen Historikern als einer der wichtigsten Vordenker Adolf Hitlers angesehen.
Daneben widmete er große Teile seiner Freizeit der Beschäftigung mit Astrologie, Neopaganismus, Okkultismus und dem Gralsmythos. Unter dem Einfluss dieser Studien, der Schriften des Okkultisten Guido von List und der Polemiken des Alldeutschenführers Georg von Schönerer entwickelte sich Lanz bis zur Jahrhundertwende zum radikalen Deutschnationalen und Eugeniker.
Später gab er sich als Sohn eines sizilianischen Barons aus. Dem Adelstitel fügte er gelegentlich auch einen Doktortitel hinzu.
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Adolf Joseph Lanz (Jörg Lanz)
Jörg Lanz von Liebenfels, eigentlich Adolf Joseph Lanz (1874-1954), war ein österreichischer Geistlicher, Okkultist, Hochstapler, Rassentheoretiker und Antisemit. Seine Publikationen übten wesentlichen Einfluss auf die Weltanschauung mehrerer bedeutender Nationalsozialisten aus. Eine Zeit lang wurde Lanz von manchen Historikern als einer der wichtigsten Vordenker Adolf Hitlers angesehen.
Daneben widmete er große Teile seiner Freizeit der Beschäftigung mit Astrologie, Neopaganismus, Okkultismus und dem Gralsmythos. Unter dem Einfluss dieser Studien, der Schriften des Okkultisten Guido von List und der Polemiken des Alldeutschenführers Georg von Schönerer entwickelte sich Lanz bis zur Jahrhundertwende zum radikalen Deutschnationalen und Eugeniker.
Später gab er sich als Sohn eines sizilianischen Barons aus. Dem Adelstitel fügte er gelegentlich auch einen Doktortitel hinzu.
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Adolf Joseph Lanz (Jörg Lanz)
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31.08.2006: Dollfuß und die Machtergreifung
Autor: xenos
Kategorie: Kameradschaften und Autonome Neonazis
Ein zentrales Element der faschistischen Ideologie ist der Autoritarismus. Autoritarismus (französisch autoritaire - ?befehlerisch, herrisch?, lateinisch auctoritas - ?Einfluss, Geltung, Macht?) gilt in der Politikwissenschaft als Systemtyp sui generis, der sich grundlegend von der Demokratie und dem Totalitarismus unterscheidet.
In Österreich gab es nach dem Ersten Weltkrieg eine Reihe faschistischer Gruppierungen; zum Beispiel die Heimwehr, die zunächst der Christlichsozialen Partei nahestand und schließlich in der "Vaterländischen Front" aufging. Deren Führer war Engelbert Dollfuß. Dieser errichtete einen Ständestaat, der mangels einer effektiven Massenbewegung und eines wirklich charismatischen Führers nicht alle Voraussetzungen für einen "echten" Faschismus im Sinne vor allem des mussolinischen Italien voll erfüllte, aber mit dem Wort "Nachahmungsfaschismus" bezeichnet werden kann. Österreichische Nationalsozialisten, die den Anschluss an das Dritte Reich wollten, ermordeten Dollfuß.
Die Machtergreifung Adolf Hitlers am 30. Januar 1933 in Deutschland gab den österreichischen Nationalsozialisten enormen Aufschwung. Als Bundeskanzler Engelbert Dollfuß am 4. März 1933 das Parlament ausschaltete, antworteten die Nationalsozialisten mit der Forderung nach Neuwahlen und mit einer Welle des Bombenterrors. Dollfuß trat dem Terror anfänglich mit Hausdurchsuchungen und Verhaftungen entgegen, bis er am 19. Juni 1933 die Nationalsozialistische Partei verbot. Viele Nazis flohen nach Deutschland und schlossen sich dort der Österreichischen Legion an, andere blieben in Österreich und setzten ihre Aktionen fort.
In Österreich gab es nach dem Ersten Weltkrieg eine Reihe faschistischer Gruppierungen; zum Beispiel die Heimwehr, die zunächst der Christlichsozialen Partei nahestand und schließlich in der "Vaterländischen Front" aufging. Deren Führer war Engelbert Dollfuß. Dieser errichtete einen Ständestaat, der mangels einer effektiven Massenbewegung und eines wirklich charismatischen Führers nicht alle Voraussetzungen für einen "echten" Faschismus im Sinne vor allem des mussolinischen Italien voll erfüllte, aber mit dem Wort "Nachahmungsfaschismus" bezeichnet werden kann. Österreichische Nationalsozialisten, die den Anschluss an das Dritte Reich wollten, ermordeten Dollfuß.
Die Machtergreifung Adolf Hitlers am 30. Januar 1933 in Deutschland gab den österreichischen Nationalsozialisten enormen Aufschwung. Als Bundeskanzler Engelbert Dollfuß am 4. März 1933 das Parlament ausschaltete, antworteten die Nationalsozialisten mit der Forderung nach Neuwahlen und mit einer Welle des Bombenterrors. Dollfuß trat dem Terror anfänglich mit Hausdurchsuchungen und Verhaftungen entgegen, bis er am 19. Juni 1933 die Nationalsozialistische Partei verbot. Viele Nazis flohen nach Deutschland und schlossen sich dort der Österreichischen Legion an, andere blieben in Österreich und setzten ihre Aktionen fort.
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31.08.2006: Aufmarsch von Burschenschaftern bis Braunau
In Braunau ruft die FPÖ gemeinsam mit schlagenden Burschenschaften am 26. August zu einer ?Palm-Feier? auf. Der 1806 in Braunau wegen seines Widerstandes gegen Napoleon durch Verbreitung der Flugschrift ?Deutschland in seiner tiefen Erniedrigung? erschossene Buchhändler Johann Philipp Palm wurde als ?unfreiwilliger Held? zu einem Idol deutschnationaler Gruppen hochstilisiert.
FPÖ-Liste ein "Aufmarsch von Burschenschaftern"
Klubobmann der Grünen, Karl Öllinger: fordert Distanzierung Schüssels.
Einen "Aufmarsch von Burschenschaftern ergänzt durch ein Damenkränzchen" liest der stellvertretende Klubobmann der Grünen, Karl Öllinger, aus den FPÖ-Kandidatenlisten für die Nationalratswahl heraus. Die FPÖ mit Parteiobmann Heinz-Christian Strache, Volksanwalt Ewald Stadler und der Abgeordneten Barbara Rosenkranz sei ein "Sammelbecken Ewiggestriger", so Öllinger bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Scharfe Kritik übte der Grüne Abgeordnete auch an den jüngsten Forderungen von Strache nach einer Gastarbeiter-Sozialversicherung und einem "Staatssekretariat für Integration und Rückführung".
Tags: Hitler, Arische, Thule, Kampf, NSDAP, Novemberrevolution, SA, Weimarer, Republik, Hitler-Ludendorff-PutschFPÖ-Liste ein "Aufmarsch von Burschenschaftern"
Klubobmann der Grünen, Karl Öllinger: fordert Distanzierung Schüssels.
Einen "Aufmarsch von Burschenschaftern ergänzt durch ein Damenkränzchen" liest der stellvertretende Klubobmann der Grünen, Karl Öllinger, aus den FPÖ-Kandidatenlisten für die Nationalratswahl heraus. Die FPÖ mit Parteiobmann Heinz-Christian Strache, Volksanwalt Ewald Stadler und der Abgeordneten Barbara Rosenkranz sei ein "Sammelbecken Ewiggestriger", so Öllinger bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Scharfe Kritik übte der Grüne Abgeordnete auch an den jüngsten Forderungen von Strache nach einer Gastarbeiter-Sozialversicherung und einem "Staatssekretariat für Integration und Rückführung".
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Autor: xenos
Kategorie: Deutschland
Eine Zusammenfassung über den Nationalsozialismus und seine NS-Ideologie.
Wurzeln und Bestandteile der NS-Ideologie
Die Ursprünge des Nationalsozialismus gehen vor allem auf antisemitische und nationalistische Stimmungen und Ziele zurück, die während des Kaiserreichs in der deutsch-völkischen Bewegung vertreten waren.
Daraus gingen gegen Ende des 19. Jahrhunderts unterschiedliche kleine Parteien und Gruppen hervor, deren wichtigste Gemeinsamkeit der Antisemitismus und die Bereitschaft zu terroristischer Gewalt gegen Andersdenkende war. Eine davon war die Thule-Gesellschaft (NSDAP).
Die NSDAP verfügte jedoch zunächst nicht über eine einheitliche Programmatik. Partei-Ideologen griffen auf ein Konglomerat verschiedener philosophischer und pseudowissenschaftlicher Theoreme des 19. Jahrhunderts zurück, die unausgeglichen nebeneinander standen: Bruchstücke der Ideen Friedrich Nietzsches, genetische Begründungen des Rassismus unter Bezugnahme auf die Forschungen Charles Darwins (vgl. Sozialdarwinismus), antisemitische Verschwörungstheorien wie die "Protokolle der Weisen von Zion", esoterische Elemente und ein "völkischer" Antikapitalismus.
Wurzeln und Bestandteile der NS-Ideologie
Die Ursprünge des Nationalsozialismus gehen vor allem auf antisemitische und nationalistische Stimmungen und Ziele zurück, die während des Kaiserreichs in der deutsch-völkischen Bewegung vertreten waren.
Daraus gingen gegen Ende des 19. Jahrhunderts unterschiedliche kleine Parteien und Gruppen hervor, deren wichtigste Gemeinsamkeit der Antisemitismus und die Bereitschaft zu terroristischer Gewalt gegen Andersdenkende war. Eine davon war die Thule-Gesellschaft (NSDAP).
Die NSDAP verfügte jedoch zunächst nicht über eine einheitliche Programmatik. Partei-Ideologen griffen auf ein Konglomerat verschiedener philosophischer und pseudowissenschaftlicher Theoreme des 19. Jahrhunderts zurück, die unausgeglichen nebeneinander standen: Bruchstücke der Ideen Friedrich Nietzsches, genetische Begründungen des Rassismus unter Bezugnahme auf die Forschungen Charles Darwins (vgl. Sozialdarwinismus), antisemitische Verschwörungstheorien wie die "Protokolle der Weisen von Zion", esoterische Elemente und ein "völkischer" Antikapitalismus.
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