07.09.2006: Martin Graf (Burschenschaft Olympia)
Als die radikale Burschenschaft Olympia 1996 den Vorsitz des Dachverbandes der ?Deutschen Burschenschaften? übernahm, traten einige gemäßigte Verbindungen aus diesem Dachverband aus.
Olympia (Ende 1995): Österreich und Teile Polens in die Wiedervereinigung Deutschlands miteinzubeziehen.
Die Burschenschaft Olympia Wien lud den Holocaust-Leugner David Irving im November 2005 zu einem Vortrag ein. Irving hatte wiederholt die Existenz von Gaskammern im deutschen Vernichtungslager Auschwitz geleugnet und den deutschen Faschismus glorifiziert. In Österreich wurde er wegen des "Verdachts der nationalsozialistischen Wiederbetätigung" angeklagt und ist in erster Instanz verurteilt worden.
Der Hamburger Verfassungsschutzbericht 1996 erwähnt die Olympia im Zusammenhang mit der Radikalisierung des deutsch-österreichischen Dachverbandes Deutsche Burschenschaft (DB): ?Die DB werde von den abgespaltenen Burschenschaften zwar nicht 'pauschal' als 'rechtsradikal' eingestuft, 'wohl aber Einzelpersonen und Einzelbünde'. Hierzu zählt u.a. die Burschenschaft 'Olympia Wien', die nach 1989/1990 auch für das Geschäftsjahr 1996/97 zur 'Vorsitzenden Burschenschaft' des Dachverbandes gewählt wurde. Auf dem Burschentag 1991 in Eisenach fiel 'Olympia Wien' bereits durch ihre Forderung nach geeigneten Maßnahmen zur sofortigen Beendigung der 'Unterwanderung des deutschen Volkskörpers durch Ausländer' auf. Noch heute wird die Beteiligung von 'Olympen' an Bombenanschlägen in Südtirol Ende der 50er Jahre, Anfang der 60er Jahre als 'tatkräftige Unterstützung' des dortigen Freiheitskampfes glorifiziert?. (S. 116)
Tags: Hitler, Arische, Thule, Kampf, NSDAP, Novemberrevolution, SA, Weimarer, Republik, Hitler-Ludendorff-PutschOlympia (Ende 1995): Österreich und Teile Polens in die Wiedervereinigung Deutschlands miteinzubeziehen.
Die Burschenschaft Olympia Wien lud den Holocaust-Leugner David Irving im November 2005 zu einem Vortrag ein. Irving hatte wiederholt die Existenz von Gaskammern im deutschen Vernichtungslager Auschwitz geleugnet und den deutschen Faschismus glorifiziert. In Österreich wurde er wegen des "Verdachts der nationalsozialistischen Wiederbetätigung" angeklagt und ist in erster Instanz verurteilt worden.
Der Hamburger Verfassungsschutzbericht 1996 erwähnt die Olympia im Zusammenhang mit der Radikalisierung des deutsch-österreichischen Dachverbandes Deutsche Burschenschaft (DB): ?Die DB werde von den abgespaltenen Burschenschaften zwar nicht 'pauschal' als 'rechtsradikal' eingestuft, 'wohl aber Einzelpersonen und Einzelbünde'. Hierzu zählt u.a. die Burschenschaft 'Olympia Wien', die nach 1989/1990 auch für das Geschäftsjahr 1996/97 zur 'Vorsitzenden Burschenschaft' des Dachverbandes gewählt wurde. Auf dem Burschentag 1991 in Eisenach fiel 'Olympia Wien' bereits durch ihre Forderung nach geeigneten Maßnahmen zur sofortigen Beendigung der 'Unterwanderung des deutschen Volkskörpers durch Ausländer' auf. Noch heute wird die Beteiligung von 'Olympen' an Bombenanschlägen in Südtirol Ende der 50er Jahre, Anfang der 60er Jahre als 'tatkräftige Unterstützung' des dortigen Freiheitskampfes glorifiziert?. (S. 116)
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Autor: xenos
Kategorie: Deutschland
Eine Zusammenfassung über den Nationalsozialismus und seine NS-Ideologie.
Wurzeln und Bestandteile der NS-Ideologie
Die Ursprünge des Nationalsozialismus gehen vor allem auf antisemitische und nationalistische Stimmungen und Ziele zurück, die während des Kaiserreichs in der deutsch-völkischen Bewegung vertreten waren.
Daraus gingen gegen Ende des 19. Jahrhunderts unterschiedliche kleine Parteien und Gruppen hervor, deren wichtigste Gemeinsamkeit der Antisemitismus und die Bereitschaft zu terroristischer Gewalt gegen Andersdenkende war. Eine davon war die Thule-Gesellschaft (NSDAP).
Die NSDAP verfügte jedoch zunächst nicht über eine einheitliche Programmatik. Partei-Ideologen griffen auf ein Konglomerat verschiedener philosophischer und pseudowissenschaftlicher Theoreme des 19. Jahrhunderts zurück, die unausgeglichen nebeneinander standen: Bruchstücke der Ideen Friedrich Nietzsches, genetische Begründungen des Rassismus unter Bezugnahme auf die Forschungen Charles Darwins (vgl. Sozialdarwinismus), antisemitische Verschwörungstheorien wie die "Protokolle der Weisen von Zion", esoterische Elemente und ein "völkischer" Antikapitalismus.
Wurzeln und Bestandteile der NS-Ideologie
Die Ursprünge des Nationalsozialismus gehen vor allem auf antisemitische und nationalistische Stimmungen und Ziele zurück, die während des Kaiserreichs in der deutsch-völkischen Bewegung vertreten waren.
Daraus gingen gegen Ende des 19. Jahrhunderts unterschiedliche kleine Parteien und Gruppen hervor, deren wichtigste Gemeinsamkeit der Antisemitismus und die Bereitschaft zu terroristischer Gewalt gegen Andersdenkende war. Eine davon war die Thule-Gesellschaft (NSDAP).
Die NSDAP verfügte jedoch zunächst nicht über eine einheitliche Programmatik. Partei-Ideologen griffen auf ein Konglomerat verschiedener philosophischer und pseudowissenschaftlicher Theoreme des 19. Jahrhunderts zurück, die unausgeglichen nebeneinander standen: Bruchstücke der Ideen Friedrich Nietzsches, genetische Begründungen des Rassismus unter Bezugnahme auf die Forschungen Charles Darwins (vgl. Sozialdarwinismus), antisemitische Verschwörungstheorien wie die "Protokolle der Weisen von Zion", esoterische Elemente und ein "völkischer" Antikapitalismus.
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31.08.2006: Österreich Geschichte und Politik
Bei den zweiten freien Nationalratswahlen (1949) kandidierte der VdU (Die sich als politische Vertretung ehemaliger NSDAP-Mitglieder, Heimatvertriebener und Heimkehrer) das erste Mal und erreichte mit fast 12% und 14 Mandate ihr bestes Ergebnis, aber auch 1955 erreichte die Vorgängerpartei der heutigen FPÖ, die als einzige Partei gegen die Neutralität stimmte nach mehr als 10%.
Nach mehreren Wahlniederlagen und internen Turbulenzen wurde 1956 der VdU aufgelöst und die FPÖ gegründet. Erster Parteiobmann wurde Anton Reinthaller, ein ehemaliger SS-Brigadeführer, der von 1950 bis 1953 wegen nationalsozialistischer Betätigung als Schwerstbelasteter inhaftiert war.
Bereits bei der ersten Sitzung des Nationalrates kam es zum Eklat, dem eine nicht-endenwollende Kette weiterer Skandale folgte. Der VdU-Abgeordnete Hartleb verglich in seiner Wortmeldung die Konzentrationslager des deutschen Faschismus ernsthaft mit den Untersuchungsgefängnissen der 1. Republik. Vergegenwärtigt man sich vor diesem Hintergrund Haiders Verharmlosung der nationalsozialistischen Konzentrationslager als Straflager und die seinerzeitige Schützenhilfe durch den neuen Justizministers Micheal Krüger, der in einer Parlamentsrede 1995 darauf beharrte die KZ´s als Straflager für Zivilisten zu bezeichnen (und das erst in diesen Tagen im Fernsehen wiederholte) und alles andere als semantische Masturbation abzutun, erblickt man sofort die Kontinuität einer systematischen Verharmlosung des Nazi-Regimes.
Nach mehreren Wahlniederlagen und internen Turbulenzen wurde 1956 der VdU aufgelöst und die FPÖ gegründet. Erster Parteiobmann wurde Anton Reinthaller, ein ehemaliger SS-Brigadeführer, der von 1950 bis 1953 wegen nationalsozialistischer Betätigung als Schwerstbelasteter inhaftiert war.
Bereits bei der ersten Sitzung des Nationalrates kam es zum Eklat, dem eine nicht-endenwollende Kette weiterer Skandale folgte. Der VdU-Abgeordnete Hartleb verglich in seiner Wortmeldung die Konzentrationslager des deutschen Faschismus ernsthaft mit den Untersuchungsgefängnissen der 1. Republik. Vergegenwärtigt man sich vor diesem Hintergrund Haiders Verharmlosung der nationalsozialistischen Konzentrationslager als Straflager und die seinerzeitige Schützenhilfe durch den neuen Justizministers Micheal Krüger, der in einer Parlamentsrede 1995 darauf beharrte die KZ´s als Straflager für Zivilisten zu bezeichnen (und das erst in diesen Tagen im Fernsehen wiederholte) und alles andere als semantische Masturbation abzutun, erblickt man sofort die Kontinuität einer systematischen Verharmlosung des Nazi-Regimes.
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29.08.2006: Korporationen nach 1945
Autor: xenos
Kategorie: Kameradschaften und Autonome Neonazis
Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete und "Alte Herr" der Wiener Burschenschaft Olympia, Martin Graf, behauptet in seiner Eigenschaft als Sprecher der rasch gegründeten Burschenschafter-Initiative SOS Grundrechte und Demokratie, "die Korporationen [seien] in Österreich von 1938 bis 1945 verboten gewesen". Tatsächlich wurden 1938 die katholischen und einige liberale Korporationen verboten, die österreichischen Burschenschaften hingegen lösten sich feierlich selbst auf und gliederten sich zum Großteil als "Kameradschaften" in den Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund ein.
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22.08.2006: Geschichte der Freiheitlichen (FPÖ) und des VdU
Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) wurde am 7. April 1956 in Wien gegründet und ging hauptsächlich aus dem Verband der Unabhängigen (VdU) hervor. Der VdU sah sich als politische Vertretung ehemaliger NSDAP-Mitglieder, Heimatvertriebener und Heimkehrer.
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