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Jedes Jahr am 8. Mai veranstalten rechtsextreme und neonazistische Wiener Burschenschaften einen Trauermarsch anläßlich ihrer Militärischen Niederlage vor 60 Jahren. Mit Fackeln ziehen mehrere hundert Rechtsextreme über den Wiener Heldenplatz und legen anschließend vor der Krypta Kränze für die gefallenen deutschen Soldaten des Zweiten Weltkriegs nieder.

Bei dieser Veranstaltung (2002) wird eine Art Schulterschluss zwischen der offenen Neonazi-Szene und dem rechtsextremen Flügel der FPÖ vollzogen. Einige Redner aus den vergangenen Jahren: Volksanwalt Ewald Stadler, Ex-NR-Abgeordneter Wolfgang Jung (der den 8. Mai als "Tag der totalen Niederlage" bezeichnet) und im letzten Jahr FPÖ-Wien-Chef Hans Christian Strache, der zur Zeit allorts von rassistischen "Wien darf nicht Istanbul werden"-Plakaten lächelt.

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Tags: Graf, Stefan, Weiß, Unirat, Burschenschaft, Gehrer, Bleckmann, Olympia, Universität, Uni, ÖH, Wien, Linz
 Autor: xenos
Kategorie: FPÖ
Georg Winckler, Rektor der Uni Wien, (15. März 2005): "Aus meiner Sicht ist es irritierend, dass an der Universität Wien Friedrich Stefan nominiert ist, der, das wurde mir zugespielt, den Südtirol-Terror der Burschenschafter unter Führung des Neonazis Norbert Burger als "Einsatz für das bedrohte Grenzlanddeutschtum" bezeichnet hat."

Auf den Seitenwänden der Rolltreppen der Wiener Untergrundbahn kann man das Schild lesen: "Bitte rechts stehen". Das ist natürlich nicht politisch zu verstehen. Doch die Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer, die der konservativen ÖVP angehört, verstand diese Bitte anscheinend politisch als sie einige Universitätsräte ernannte, die eindeutig rechtsextrem sind.

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